Der Wunschbaum

 

Auf einem Hügel steht ein riesiger Baum
Mit schier unendlichem Blätterdach.
Ich sitze darunter und träume einen Traum,
Dennoch bin ich wach.

Sacht lasse ich meine Wünsche gen Himmel zieh’n
Voll Mut und Zuversicht.
Doch dunkle Wolken, kann ich seh’n,
Verdunkeln schon das Sonnenlicht.

Angst und Zweifel prasseln wie Regen auf mich nieder.
Wie wird mein Wunsch denn Wirklichkeit?
Da erinnre ich mich wieder
An des Baumes Geborgenheit.

Mit Vertrauen lehn ich mich an den dicken Stamm
Und schließe meine Augen.
Die Zeit vergeht und irgendwann
Fällt etwas aus dem Blätterdach, ich kann es gar nicht glauben.

Nun halte ich in meiner Hand
Die Erfüllung meines Traumes!
Anders, als ich es geplant,
Ist das Geschenk des Baumes.

Viel besser, als ich mir erhofft
Ist, was ich erhalten habe.
So erfüll‘n sich unsre Wünsche oft.
Baum, hab Dank für deine Gabe.