Des Herbstes güld’ner Schein

 

Der erste Sonnenstrahl bricht hinter den Bergen hervor.
Leise schließe ich das Gartentor
Und trete in eine mystische Welt,
Welche sich langsam vor mir erhellt.

Der Rhythmus meiner Schritte hallt,
Wie der Takt einer Melodie, sanft durch den Wald.
Im Morgentau glitzern Spinnenweben,
Welche vor mir durch die Lüfte schweben.

So farbenfroh ist der Bäume Kleid!
Obwohl der Winter nicht mehr weit,
Ist’s in der Sonne Licht noch warm
Und fern liegen Schmerz und Gram.

Aus tiefstem Herzen danke ich.
Fülle und Schönheit umgeben mich
Mit des Herbstes güld’nen Schein,
Hüllen mich friedvoll darin ein.